AQF Quality Control Blog

Quality Management

Qualitätskontrolle für Bekleidung

Bei Asia Quality Focus arbeitet ein ganzes Team nur in der Qualitätskontrolle von Bekleidung. Aus Erfahrung empfehlen wir unseren Kunden eine ganze Reihe von Schritten für die optimale Qualitätskontrolle von Bekleidung.

 

Erstartikelkontrolle für Bekleidung: FAI

Das Ziel ist es, Qualitätsprobleme möglichst früh zu erkennen: sobald die ersten Stücke fertig sind.

Vorteile:

  • Die schlimmsten Qualitätsprobleme können schon während der FAI erkannt werden
  • Problembehebung kann früh stattfinden: Ihr Hersteller verliert wenig Material, Sie sparen viel Zeit.

Nachteile:

Der Inspektor sollte dann kommen, wenn die ersten 2 bis 100 Stück fertig sind:

  • Über 90% der Textilfabriken in Asien sind schlecht organisiert. Wir fragen daher am Tag vor der Inspektion noch einmal nach ob wirklich schon ein paar Stücke fertig sind – leider ist das aber dennoch teilweise nicht der Fall.
  • Einige Qualitätsprobleme können später noch hinzukommen.
  • Es gibt keine Aussage über die durchschnittliche Qualität der gesamten bestellten Menge.

Wir glauben, dass eine FAI in 80% der Fälle eine gute Idee ist.

Falls wir Größendiskrepanzen entdecken, wie zu kurze Ärmel, zu lange Gürtel usw., schicken wir repräsentative Muster an unsere Kunden.

Inspektion während der Produktion von Bekleidung

Eine Inspektion, die zufällig fertige und unfertige Produkte untersucht, sobald etwa die hälfte der Produktion fertig ist. Der große Vorteil ist, dass es noch Zeit gibt, Defekte zu reparieren.

Vorversandkontrolle für Bekleidung

Das Ziel ist es, die Qualität der gesamten Ladung vor der Verschiffung zu schätzen.

Vorteile:

  • Genereller Blick auf die Qualität der gesamten Ladung.
  • Der Inspektor überprüft nicht nur das Produkt selbst, sondern auch Verpackung, Beschriftung etc.

Beispiel einer Vorversandkontrolle für Bekleidung

Lassen Sie uns ein Beispiel nehmen: bestellt sind 3000 Jeans in 12 Größen / 2 Farben / 30 Messpunkten; AQL level II.

Unter anderem prüfen wir:

  • 125 nach dem Zufallsprinzip gewählte Muster auf haptische und sichtbare Defekte
  • 24 nach dem Zufallsprinzip gewählte Muster (1 pro Größe und Farbe; je nach Kundenwunsch) auf korrekte Maße.

Wenn der Kunde mehr Muster auf die korrekte Größe überprüfen möchte, können wir entweder:

  • Messpunkte reduzieren: sind 24 Messpunkte pro Jeans wirklich notwendig?
  • einen weiteren Inspektor schicken.
0

Maximilian Hess

I am in the customer service team, based in China. I also work on marketing projects. I am a technical and precise person. I enjoy writing about my daily life at work, telling about the problems faced and the solutions!

Leave a comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.